Goldriesling & Co – Weine aus Deutschlands Osten

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Freyburg an der Unstrut ist ein sehenswertes altes Städtchen und zugleich Zentrum des Weinbaus in diesem Gebiet. Das Weinbaugebiet um die Porzellanstadt Meißen ist das zweite bedeutende Anbaugebiet für Qualitätsweine im Osten Deutschlands.

Saale-Unstrut

Die Rebflächen von etwa 765 ha verfügen hier über Buntsandstein- und Muschelkalkböden. Alle Weinberge liegen jenseits des 51. Breitengrades an den sonnigen, warmen Talhängen von Saale und Unstrut. Sie fließen bei Naumburg zusammen.

Erzeugt werden etwa 30 000 Hektoliter Wein, die zu 97 Prozent trocken und zu 3 Prozent halbtrocken sind. Der Trockenweinanteil ist immer noch der höchste unter allen deutschen Weinbaugebieten. Die hauptsächliche Rebsorte ist Müller-Thurgau, der hier geradezu füllige Weine ergibt. Danach kommt der Silvaner, gefolgt vom Weißburgunder, dem bei Neuanpflanzungen Priorität eingeräumt wird. Denn dieser Rebsorte scheint der für sie günstigen Bedingungen wegen die Zukunft zu gehören. Saale-Unstrut-Weine sind besonders harmonisch – nicht zuletzt deswegen übersteigt die Nachfrage oft das Angebot.

Sachsen

Die Weinberge des mit 492 Hektar kleinsten deutschen Weinbaugebiets liegen entlang der Elbe von Pirna über Dresden bis kurz hinter Meißen. Hier im Elbtal ist das Klima besonders mild. Löß- und Granitwitterungsböden prägen die Weine, von denen derzeit etwa 20 000 Hektoliter produziert werden, davon sind 47 Prozent trocken und 30 Prozent halbtrocken.

Auch hier ist der Müller-Thurgau die Hauptrebsorte. Es folgt der Weißburgunder, der hier hervorragende Qualitäten ergibt.

Meißner Wein gehört zur oberen Qualitäts- und Preiskategorie. Dabei werden die ansehnlichen Preise insbesondere für Raritäten wie den Goldriesling bezahlt. Diesen Ansprüchen entsprechen die Sachsenweine allemal und die Winzer sind konsequent bemüht, die Qualität stetig weiter zu erhöhen.

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